was ist psychosomatik?

Psychosomatik meint nach heutigem modernem Verständnis die Lehre von der Wechselwirkung zwischen Körper (Soma) und Seele (Psyche). In der Medizin hat sie sich inzwischen als eigenständige Disziplin etabliert und untersucht die bio-psycho-sozialen Vorgänge bei der Entstehung, Aufrechterhaltung, dem Verlauf und der Genesung von Erkrankungen. Die Psychosomatik befasst sich heute nicht nur mit den „klassischen“ psychosomatischen, sondern auch mit Folgeerkrankungen schwerer und chronischer körperlicher Erkrankungen, die eine wesentliche Veränderung der Psyche verursachen können, wie z.B. Tumorerkrankungen oder schwere Herz-Kreislauferkrankungen. mehr…

Die psychosomatische Medizin stellt ein Bindeglied dar, das psychische, soziale, biografische, genetische und somatische Aspekte eines Menschen einbezieht und ihn in seiner Gesamtheit in den Mittelpunkt stellt.

Solch ein psycho-physiologischer Zusammenhang lässt sich an einem einfachen Beispiel zeigen. Das Gefühl der Angst führt beispielsweise im menschlichen Körper zur Ausschüttung von Adrenalin. Dieses Hormon veranlasst eine Reihe von Körperreaktionen, unter anderem die Hemmung der Magen-Darm-Bewegung (Peristaltik). Dadurch kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden. Viele solcher Verknüpfungen spiegeln sich in bekannten Sprichwörtern wieder („liegt mir schwer im Magen“, „geht mir an die Nieren“, Laus über die Leber gelaufen“). Desweiteren verändert ein Angstgefühl auch unsere Atmung grundlegend. mehr…

Psychosomatik spielt für viele meiner Klienten eine wichtige Rolle, so dass es an dieser Stelle kurz erläutern werden soll. Es stellt keine eigenständige Leistung dar. Weiter Informationen hierzu finden Sie im Internet zu den Stichwörtern Psychosomatik, Somatopsychologie, Psychoimmunologie oder Psychoneuroimmunologie.

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